Wenige Tage vor Allerheiligen können wir uns die Frage stellen: "Wo finden wir das Heilige in der Welt. Ebenso stellt sich die Frage wie wir uns selber sehen?" Ich glaube niemand von uns würde sich zu den Heiligen zählen. Wie verstehen wir uns selbst? Als „arme Sünder“, als „arme Seelen“. Gibt es vielleicht einen Weg zwischen „heilig sein“ und „sündig sein“? Jesus bemühte sich besonders um jene, die vom Weg abgekommen sind. Ihnen wollte er nah sein, ihnen wollte er helfen. „Nicht die gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.“ Vielleicht achten wir in unserem Alltag darauf wie wir einander begegnen. Vielleicht suchen wir auch bewusst Begegnungen mit dem Fremden, dem Unbekannten. Denn sollten wir als Pfarre, als Kirche, nicht offen und einladend sein? Möglicherweise bietet sich die BAUSTEIN-Aktion in der Pfarre Tobelbad an auch anderen Menschen zu begegnen, die vielleicht noch nicht in unserer schönen Pfarre, unserem Seelsorgeraum, Heimat gefunden haben.
Bemühen wir uns einladend und offen zu sein. Ohne Vorurteile einander zu begegnen, wie es uns Jesus vorgelebt hat. Denn im Blick eines anderen Menschen, im Gegenüber zweier Menschen, die sich in Liebe begegnen, spiegelt sich Jesus Christus selbst wider. Denn er selbst ist die Liebe, von der alles ausgeht. Für diese Liebe dürfen wir in unserem Gebet für uns und für alle Menschen hier auf Erden bitten und danken. Anja Asel, Pastoralreferentin im Seelsorgeraum Kaiserwald
Die Gestaltung des Heilungsgebetes unter dem Motto „Frieden in Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“ erfolgte durch Mag. Franz Karner. Musikalisch wurde das Heilungsgebet vom bewährten Musikerteam Dr. Paul Tschuffer, MR Dr. Franz Xaver Wehle und Dimitriy Savitziy begleitet. Den Einzelsegen spendeten Pfarrer Michael Joham und Diakon Michael Zepf.
Auf unser eigenes Pharisäertum in der Gegenwart zu schauen ist die Botschaft, zu der Vikar Nobert Glaser bei der Predigt auffordert. Die Messebesucher durften sich heute über die Ministranten Pascal und Niclas freuen. Margret Hofmann
Beharrlichkeit im Gebet, im Zuhören und in der Verbindung zum Menschensohn empfiehlt Pfarrer Michael Joham in seiner Predigt zum Lukasevangelium (LK 18,1-8). Er feierte heute mit uns in Tobelbad die letzte Hl. Messe seines 6-wöchigen Aufenthalts im Seelsorgeraum Kaiserwald. Mit einem steirischen Jausenpaket bedanken wir uns und wünschen Gottes Segen für seine zukünftigen Aufgaben im Gailtal. Margret Hofmann
Wort-Gottes-Feier am 28. Sonntag im Jahreskreis "Einer von zehn schaut sich dankbar um – er geht den Weg nochmals zurück – er weiß: sein neues Leben ist ein Geschenk! Traurig schaut sich der Herr um: Sind nicht alle beschenkt worden? Nur einer von zehn – 10 % – dankbare Umkehrer … Am Kreuz wird es sein einer von zwölf – 8 %. Bedenkenswert – wie freundlich der Herr bleibt!" Diese Meditation von Michael H.F. Brock, vorgetragen von Veronika Schriebl, bringt das Sonntagsevangelium auf einen Punkt: Dankbarkeit Margret Hofmann
Wenn es in der Kirche wuselt, dann sind die Kinder des TOKI mit ihren Familien da. Sie haben mit dem Lied "Kommt herein" den Erntedankgottesdienst eingeleitet. Im Tagesgebet betet Vikar Gerhard Hatzmann: "Wo die Güte und die Liebe wohnt, dort nur wohnt der Herr". Im Segen fordert er uns auf, die wunderbaren Früchte unserer Natur nicht einfach nur zu ernten und zu essen, sondern auch ihre Schönheit zu sehen und Gott dafür zu danken! Mitten unter den Kindern sitzend, endet die Feier mit "Aus die Maus". DANKE an Alle, die zum Gelingen dieses Gottesdienstes beigetragen haben. Margret Hofmann
Die großen Steine zuerst, dann haben die kleinen, der Sand und die Flüssigkeit auch noch Platz. Diese Geschichte von Wichtigem und Unwichtigem im Leben stand im Mittelpunkt der Andacht in der Pfarrkirche Mureck mit Susi Linhardt und Margret Hofmann. Dass zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben die Zeit für Begegnungen mit Freunden gehört, haben die Pfarrausflügler in Klöch bei Backhendl und Wein noch eindrucksvoll bewiesen. Danke an Veronika Schriebl für die perfekte Organisation. Margret Hofmann