Erster Adventsonntag, Adventkranzsegnung, Vorstellung der Firmkanditat:innen, die Aktion "Sei so frei" der Katholischen Männerbewegung und ein Geburtstag. So dicht wie die Themen des heutigen Sonntags, so dicht besetzt war auch die Kirche. Wie Pfarrer Caudiu Budău alle Anliegen in dieser Hl. Messe unterbringt, darauf war ich schon sehr gespannt. "Sei du das Licht, so wie Jesus für uns das Licht ist" fasst zusammen, was Lesung und Evangelium an Botschaft für uns bereithalten. In einem persönlichen Wort an die Firmkanditat:innen lud er diese ein, Kirche mitzugestalten und selbst zu Lichtgestalten zu werden. Mit der Unterstützung der Aktion "Sei so frei" werden Kleinbauernfamilien in den ärmsten Regionen Tansanias gefördert. Eine Aktion mit Strahlkraft. So ist die erste Kerze am Adventkranz eine Einladung Licht zu sein. Margret Hofmann
"Weißt du noch?" Mit dieser Frage führten Diakon Franz Habith und seine Frau Christa die Ehepaare in Gedanken zurück zur ersten Begegnung, zum ersten Rendezvous, zum ersten JA aber auch zum ersten Streit und zur Versöhnung. Mit einem dreifachen JA bekräftigten die Paare bei der Einzelsegnung ihr JA zur Beziehung, zur Familie und zu Gott. Eine schöne Premiere für diesen Ehejubiläumsgottesdienst. Bei der Agape in der Kirche schlossen sich alle Kirchenbesucher:innen den guten Wünschen für die Ehepaare an. Margret Hofmann
"Vom Reden ins Tun" stand als Thema über diesen Ökumenischen Gottesdienst. Mit dem Psalm von Altabt Otto Strohmaier versicherten sich die Teilnehmer:innen: "Man könnte verzweifeln am Menschen, wenn nicht dieses Andere wäre, wenn nicht wäre diese Güte, wenn es nicht diese Treue gäbe, die den Menschen nicht fallen lässt, wenn es nicht diese Liebe gäbe." Wie Einzelne diese Güte, Treue und Zuwendung umsetzen hörten wir im fürbittenden Gebet. Die Zeichenhandlung zu den neuen sieben Werken der Barmherzigkeit von Bischof Joachim Wanke griff das Thema vom Reden ins Tun Kommen noch einmal auf. Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Tobelbad, Liturgie
Thomas Brantner, Priester der Neuapostolischen Kirche Steiermark
Inge Tobisch, Lektorin der altkatholischen Kirchengemeinde Graz
Gerhard Hatzmann, Vikar im röm.-kath. Seelsorgeraum Kaiserwald
Frank Moritz-Jauk, Pastor der evangelisch-methodistischen Kirche Graz
Im Evangelium hören wir von apokalyptischen Bildern, wie die Welt und die Menschen in Bedrängnis geraten. Vikar Norbert Glaser stellt Verbindungen in unsere Zeit zu Pandemie, Krieg, Klimakatastrophe und Armutsszenarien her. Er betont aber den Trost und die Zuversicht, die uns in dieser Bibelstelle verheißen werden. Wir brauchen nicht erschrecken und werden das Leben gewinnen. Sein Debüt beim Glöckchenläuten während der Wandlung gab heute Niclas. Unterstützt von seinem Bruder Pascal und Susanne Linhardt hat er seine Sache gut gemacht. Eine Kirchenbesucherin meinte: "So stell ich mir Engelsgeläute vor". Margret Hofmann
„Gott schenkt Trost und Hoffnung“ ist die Botschaft der Lesung des heutigen Sonntags. Vikar Gerhard Hatzmann ermutigt in seiner Predigt besonders die Eltern nicht zu verzagen, wenn Kinder sich vom Glauben abwenden. Ausgestattet mit einem Rucksack an Gebeten, religiösen Ritualen und spirituellen Erfahrungen haben viele den Weg zurückgefunden. Vertraut, wie es in der Lesung heißt, "auf die Liebe Gottes und die Geduld Christi". Margret Hofmann
Ein Autobus voller ehrenamtlich Tätiger des Seelsorgeraumes Kaiserwald wurde in Obdach, der ehemaligen Pfarre von Claudiu Budău, begrüßt und von Pfarrer Heimo Schäfmann und seinem Team mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. In einer der ältesten Kirchen der Diözese hielten wir mit Sr. Maria Andacht, bevor es der Granitzen entlang zur Schaumühle und zur Rieseralm ging. Beim Ausflug gab viele Möglichkeiten des Kennenlernens und des Austausches. Danke für diese Einladung. Mehr Fotos gibt es auf der Seelsorgeraumseite. Margret Hofmann
"Was ist dir heilig?" fragt Pfarrer Claudiu Budău bei der Hl. Messe zu Allerheiligen. "Das Auto, das Handy oder die Fußball Bundesliga?" Vielen Menschen ist die Freizeit heilig, der Sonntag wird mit Sonntagsruhe statt mit Sonntagsgottesdienst geheiligt. Und was ist dir heilig? Zu Allerheiligen wird in unserer Pfarrkirche den Verstorbenen des letzten Jahres gedacht. Für jede Person wird eine Kerze entzündet. Die Messe wurde von der Marktmusikkapelle Zettling-Unterpremstätten gestaltet, die auch dem Totengedenken beim Kriegerdenkmal mit ihrer Musik einen würdigen Rahmen verlieh. Die Gräbersegnung wurde von den Wortgottesfeier-Leiterinnen Susanne Linhardt und Margret Hofmann gestaltet und von einer Bläsergruppe der Marktmusik Lieboch musikalisch begleitet. Margret Hofmann