Abschied von Pfarrer Hans Schrei in St. Leonhard

Pfarrer Hans Schrei - über 18 Jahre prägte er das pfarrliche Leben der Pfarre Graz-St. Leonhard
Fotostudio Meister
Pfarrer Hans Schrei, 73, geht in Pension und öffnet das gewohnte Beziehungsgefüge in der Pfarre, im Seelsorgeraum und auch für sich selbst, damit Neues werden kann.
Bunt und vielfältig – wie die Fenster der Pfarrkirche – sind die Fähigkeiten unseres Pfarrers und auch die Spuren, die er in unserer Erinnerung zurücklässt. Fragmentarisch sollen hier ein paar Mosaiksteine genannt werden.
Pfarrer Hans Schrei
- einer, der gerne feiert – mit kirchennahen und kirchenfernen Menschen und auch jenseits liturgischer Feiern
- einer, der bei Sonntagsgottesdiensten die Kinder und Jugendlichen mit Freude extra begrüßt
- einer, der ein Liebhaber des Lebens und der Lebendigkeit ist – mit einem besonderen Augenmerk für das Schöne. Oft betet Hans Schrei im Hochgebet auch für die Menschen, die der Schöpfung dienen. So gab es von seinen Geschwistern als Geschenk zum Abschied einen wunderbaren Blumenschmuck in der Kirche und von der Pfarre ein kleines Stück Garten vor der Kirche.
- einer, der oft Danke sagt und sich sehr freut, dass es den Familienchor, den Gospelchor und die immer größer werdende Schar der Ministranten und Ministrantinnen in der Pfarre gibt
- einer, der seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vertraut, den hauptamtlichen und ehrenamtlichen und großzügig viel ermöglicht – ohne Kontrolle.
- einer, der gerne tanzt und sich schnell bewegt – waren es früher die Rollschuhe, wurde er jetzt zum Abschied auf einem „Plauderbankerl“ aus der Kirche gerollt.
- einer, der gerne reist, z. B. nach Assisi und nach Rom und so vermittelt, dass Christinnen und Christen „die vom Wege“ sind, die nicht ihren Sitzplatz verteidigen, sondern hinausgehen
- einer, der durch sein soziales Engagement vielen Menschen in Kerala/ Indien geholfen hat.